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di "luna caprese"       
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Letzes update: 28.01.2010

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Der Dandie

Kamerad, Beschützer, Clown und Teufel: der Dandie vereint alle diese Rollen zugleich und noch andere. Er ist der kleine Philosoph unter den Terriern, der Denker, der eine Sache mehrmals überlegt, ehe er agiert oder reagiert. Etwas schüchtern in ihrer Jugend, viele Dandies zeigen  ihren wahren Charakter erst mit etwa 18 Monaten. Der Dandie ist nicht leicht zu erregen: ist aber sein Blut einmal in Wallung geraten. kann man einen wahrhaften Teufel erleben. Andererseits, wer einen Dandie als Gefährten begehrt, ist begeistert von seiner Intelligenz, seinem großen Herzen und seiner Ausdauer. Er ist anschmiegsam, anhänglich, sanft und ruhig. Er ist wachsam, bellt selten grundlos und kann sich gut verteidigen. Besitzer bedauern nur eins, dass sie den Dandie nicht früher kennenlernten.

 

Der Ursprung

Der Dandie Dinmont Terrier ist den meisten Leuten gar nicht bekannt. Oft verwechselt mit einem Dackel oder als "süßer Mischling" tituliert, ist er in Wahrheit eine Terrierrasse, die schon auf eine lange Tradition zurückblickt. Ursprünglich "pepper and mustard Terrier’"  genannt, wurden Dandies schon im 18. Jahrhundert gezüchtet, viele Jahre vor dem Erscheinen von Sir Walter Scotts Roman Guy Mannering ( 1814). In Guy Mannering sind die mutigen Pfeffer- und Senf- Hunde völlig verwoben mit den Tälern des Border Country (schottisches Grenzland zu England) sowie mit ihrem Besitzer Dandie Dinmont.

  

Das Erscheinungsbild

Auch wenn man heute sehr große Dandies zu sehen bekommt. trägt das erwünschte Exemplar ca. 8 bis 11 kg. Im heutigen Rassestandard fehlt ein Schultermaß (früher 20,7 bis 28 cm). Das Fell besteht aus Mischhaar, etwa 5 cm lang, und ist entweder pfefferfarben (silbergrau bis dunkel­bläulich) oder senffarben (beige bis rötlich). Das Kopfhaar ist weich und seidig, bei pfefferfarbe­nen Dandies silberweiß und bei den Senffarbe­nen cremefarben. Die dunklen, runden Augen des Dandie sind das Bestechendste an ihm.

 

Der tägliche Umgang

Kein Terrier lernt seine Aufgaben so schnell - nach ein- oder zweimaligem Zeigen- oder behält diese so lange wie der Dandie. Andererseits über­legt er immer: lohnt sich das?  lm Fach „Gehorsam" schneidet er nicht immer sehr gut ab. In der Wohnung ist der Dandie relativ aktiv, draußen dagegen weniger. Dies ist kein Gegensatz Zuhause liegt er viel herum, wenn nichts los ist, aber sein Kopf ist auf Bereitschaft geschaltet. Er ist sofort da, wenn Sie bereit sind, mit ihm zu spielen. Er wandert gern, obwohl nicht in großer Hitze. 

Der Dandie lässt sich ablenken, selbst wenn er beschäftigt ist - vielleicht bringt die Ablenkung etwas Interessanteres. Er kann sich gut anpassen - ob es sich um andere Hunde oder fremde Menschen handelt. Der Dandie kann die Lage gut abschätzen, nach dem Motto „lohnt sich das?" Seine territorialen Ansprüche sind maßvoll, obwohl er in seiner " Wohnung "  fremden Hunden gegenüber unfreundlich werden kann. Mit dem Dandie lässt sich gut leben in der eigenen Familie. Man kann Ihn durchaus als idealen Familienhund bezeichnen. Er ist sehr anhänglich und möchte überall dabei sein.  Innerhalb der Familie hat er meistens eine Person (oft die Frau des Hauses), der er sich besonders anschließt. Nicht selten heißt das, das die betreffende Person während des gesamten  Tages auf Schritt und Tritt begleitet wird. Fremden Kleinkindern gegenüber ist er manhmal etwas skeptisch, zu fremden Erwachsenen ist er fast immer sehr freundlich.  

 

Die Pflege

Wie die meisten Terrier so haart auch der Dandie nicht. Dennoch sollte er jeden Tag gebürstet werden und einmal in der Woche durchgekämmt werden. Der Dandie braucht nur selten gebadet zu werden es sei denn er ist sehr schmutzig geworden. Alle drei Monate sollte er fachgerecht getrimmt werden, etwas, was jeder selbst lernen kann. Der Dandie darf niemals geschoren werden, denn diese Prozedur führt zum völligen Ver­lust des harten Haares. Die Schutzfunktion des harten Haares kann nur durch Zupfen erhalten werden. Der Züchter sollte Ihnen zeigen. wie der Dandie getrimmt wird.

Ein Welpe kommt ins Haus

Im Alter von ca. 8 - 10 Wochen können Sie Ihren Dandie-Welpen vom KfT-Züchter abholen. So können Sie das Muttertier und gelegentlich auch den Vater kennenlernen. Oftmals hat man Gelegenheit, auch schon Wochen vorher die ersten Kontakte mit seinem Hund und dem Züchter zu schließen. Der gute Züchter freut sich über jeden Besuch, den Sie der Welpenstubemachen, er ist froh, die Kleinen mit möglichst vielen Erfahrungen aufzuziehen. Dabei sind natürlich auch Ihre Kinder sehr gerne gesehen.

In Fragen über Futter, Schlafplatz, Halsband, Pflegeartikel und Lektüre über Hundeerziehung wird der Züchter Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn Sie den Welpen holen, ‚gibt der Züchter Ihnen einen Plan mit, aus dem Sie erse­hen können, welches Futter der Welpe benötigt, die Menge und die Futterzeiten.

Jeder KtT-Terrier wird nach den Zuchtbestimmungen des Klub für Terrier großgezogen was durch regelmäßige Kontrollen vorn Klubzuchtwart gewährleistet wird. Jeder Welpe ist mehrmals entwurmt worden und einmal gegen Staupe, Hepatitis. Leptospirose und Parvovirose geimpft. Diese Impfung muss wiederholt werden im Alter von 12 Wochen, eventuell in Zusammenhang mit der Tollwutimfung.

Text: MTB, M.F. und C.F. 

 

Casipo

 

Rassestandard:

URSPRUNG :

Grossbritannien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES : 24.06.1987.

VERWENDUNG : Terrier.

KLASSIFIKATION FCI : Gruppe 3 Terriers.
Sektion 2 Niederläufige Terrier.
Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Unverwechselbarer Kopf, der beeindruckend mit seidiger Behaarung umrahmt ist. Verständiger, intelligenter Augenausdruck, der den langen, tiefstehenden, wieselförmigen Körper kompensiert. Kurze kräftige Läufe, wetterfestes Haarkleid.

VERHALTEN UND CHARAKTER (WESEN) : Mutiger, arbeitsfreudiger Terrier; unabhängig, höchst intelligent, entschlossen, hartnäckig, feinfühlig, anhänglich und würdevoll.

KOPF : Kräftig und gross, jedoch zur Grösse des Hundes passend. Aussergewöhnlich stark entwickelte Muskulatur, speziell im Bereich der Wangen.

OBERKOPF :
Schädel : Breit sich zu den Augen hin verjüngend. Der Abstand vom inneren Augenwinkel zum Hinterhauptbein entspricht ungefähr der Breite zwischen den Ohren. Die Vorderpartie des Schädels gut gewölbt. Der Kopf ist mit sehr weichem, seidigem Haar bedeckt, das sich nicht nur auf einen " topknot " (Schopf) beschränken soll.

GESICHTSSCHÄDEL :
Nase : Schwarz.

Fang : Das Verhältnis von Fang zu Schädel beträgt 3 : 5. Der Nasenrücken weist eine unbehaarte dreieckige Stelle von ca. 2,5 cm auf, deren Spitze in Richtung der Augen zeigt.
Wangenpartie : Verjüngt sich allmählich zu dem starken und tiefen Fang.

Kiefer / Zähne : Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Jegliche Abweichung höchst unerwünscht. Zähne sehr kräftig, insbesondere die Fangzähne sind ausserordentlich gross für die geringe Grösse des Hundes. Die Fangzähne greifen gut ineinander, um stärksten Halt und grösstmögliche Beisskraft zu geben. Gaumen schwarz oder dunkel pigmentiert.

Augen : Kräftiges, dunkles haselnussbraun; weit voneinander und tiefliegend, intelligent, gross, rund und voll, jedoch nicht hervortretend.

Ohren : Herabhängend, gut zurück, weit auseinander und tief am Schädel angesetzt. Dicht an der Wange anliegend, dabei am Ansatz sehr geringfügig abstehend, am Übergang zum Kopf breit und fast zu einer Spitze auslaufend. Die Vorderkante des Ohres bildet vom Ansatz bis zur Spitze eine nahezu gerade Linie. Knorpel und Haut der Ohren sehr dünn. Ohrlänge 7,5 bis 10 cm. Die Farbe der Ohren ist passend zur Farbe des Haarkleides. Bei pfefferfarbenen (pepper) Hunden sind die Ohren mit weichem, glattem und dunklem (oftmals fast schwarzem) Haar bedeckt. Bei senfkornfarbenen (mustard) Hunden ist das Haar senfkornfarben, jedoch eine Schattierung dunkler als das Haar am Körper, jedoch nicht schwarz. Beide Farbschläge müssen eine leichte Befederung mit hellen Haaren haben, welche ca. 5 cm oberhalb der Ohrspitze beginnt, annähernd die Farbe und Textur des " topknots " hat und das Aussehen der Ohren unterstreicht. Diese Befederung wird oft erst nach dem zweiten Lebensjahr vollständig vorhanden sein.

HALS : Sehr muskulös, gut entwickelt und stark, viel Kraft andeutend. Guter Übergang in die Schulter.

KÖRPER : Lang, kräftig und biegsam.
Rücken : Am Widerrist eher tief mit einer leicht abwärts gerichteten Kurve, welche analog in eine Wölbung der Lendenpartie weiterläuft; vom höchsten Lendenpunkt allmählich zum Rutenansatz abfallend verlaufend. Rückgrat beidseitig gut bemuskelt.

Brust : Gut entwickelt und tief zwischen den Vorderläufen liegend.

Rippen : Rund und gut gewölbt.

RUTE : Ziemlich kurz, Länge 20-25 cm, ziemlich dick am Rutenansatz, die folgenden ca.10 cm noch dicker werdend und sich zur Spitze hin verjüngend. In keiner Weise gedreht oder gebogen, sondern in einer Kurve wie ein Krummsäbel getragen. Im erregten Zustand befindet sich die Rutenspitze lotrecht über dem Rutenansatz; dieser ist weder zu hoch noch zu tief. Sofern der Hund nicht erregt ist, wird die Rute fröhlich ein wenig höher als die obere Linie getragen.

GLIEDMASSEN :

VORDERHAND : Vorderläufe kurz mit ungewöhnlich ausgeprägter Muskulatur und Knochenstärke, weit auseinander stehend, wobei die Brust gut dazwischenliegend tief herabreicht. Säbelbeine höchst unerwünscht.

Schultern : Gut zurückliegend, aber nicht zu massig.

Unterarme : Folgen der Senkrechten der Brustlinie.

Vorderpfoten : Im Stand gerade, bzw. leicht auswärtsgestellt.

HINTERHAND : Hinterläufe geringfügig länger als die Vorderläufe; ziemlich weit - aber nicht in unnatürlicher Weise - auseinander - stehend.

Oberschenkel : Gut entwickelt.

Kniegelenke : Gewinkelt.

Sprunggelenke : Tiefstehend. Afterkrallen, sofern vorhanden, werden üblicherweise entfernt.
Hinterpfoten : Rund und gut gepolstert. Hinterpfoten kleiner als die Vorderpfoten. Dunkle Zehennägel, allerdings entsprechend der Farbe des Haarkleides variierend. Flache oder gespreizte Pfoten sind höchst unerwünscht.

GANGWERK : Kräftiger, nach vorne gerichteter Schub aus der Hinterhand, der einen flüssigen, freien und leichten Schritt bewirkt, guter Vortritt. Steife, gestelzte , hoppelnde oder kreuzende Gangart ist höchst unerwünscht.

HAARKLEID

HAAR : Ein sehr wichtiges Merkmal der Rasse. Doppeltes Haarkleid mit weichem, fusseligem Unterhaar und härterem Deckhaar, das sich nicht drahtig, sondern kraus anfühlt. Das Haar sollte sich entlang des Rückens nicht teilen, sondern büschelartig angelegt sein, da das härtere Deckhaar durch das weichere Unterhaar wächst. Die Vorderlaüfe weisen eine ungefähr 5 cm lange Befederung auf. Die Oberseite der Rute ist mit drahtigem Haar bedeckt, während das Haar an der Unterseite nicht so hart ist; dort befindet sich eine reichliche Befederung aus weicherem Haar.

FARBE :
Pepper (Pfefferfarben) oder Mustard (Senfkornfarben).

Pepper : Variiert von dunklem blau-schwarz bis hin zu hellem silbergrau, wobei die mittleren Schattierungen bevorzugt werden. Die Körperfarbe ist an Schultern und Hüften ausgeprägt und geht allmählich in die Farbe der Läufe und Pfoten über, welche analog zur Körperfarbe von dunklem lohfarben bis zu blass rehfarben variiert. " Topknot " üppig, Farbe silber-weiss.

Mustard : Variiert von rötlichem braun bis zu blass rehfarben. Üppiger creme-weisser " Topknot ", Farbe der Läufe und Pfoten dunkler als die des Kopfes.

Bei beiden Farbschlägen ist die Farbe der Befederung an den Vorderläufen ziemlich heller als das Haar an der Vorderseite der Läufe. Ein paar weisse Haare an der Brust, sowie weisse Zehennägel erlaubt. Weisse Pfoten unerwünscht. Das Haar an der Unterseite der Rute ist heller als auf der Oberseite, diese wiederum dunkler in der Farbe als das Körperhaar.

GEWICHT : 8 bis 11 kg für einen Dandie Dinmont Terrier in " trockener " Arbeits - Verfassung. Das niedrigere Gewicht ist vorzuziehen.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.


N.B. : Rüden sollen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

 

 

 

 

 

     
   
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