letztes update: 13.01.2ß10




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Wir versuchen, die künftigen Eigentümer unserer Welpen in ausführlichen Gesprächen auf die Eigenheiten und Besonderheiten des Dandies vorzubereiten um eine möglichst problemlose Aufzucht und Haltung zu garantieren. Dabei informieren wir je nach Kenntnisstand der neuen Besitzer über Aufzucht und Haltung, bzw. bei erfahrenen Hundehaltern in erster Linie über rassespezifische Besonderheiten beim Dandie. Wir wollen uns dabei nicht zum Schulmeister aufspielen und insbesondere auch nicht bestimmen in welcher Weise Sie mit Ihrem neuen Gefährten umzugehen haben. Bei Leuten ohne Erfahrung im Umgang mit Hunden raten wir ohnehin zur Anschaffung eines Buches über die Grundlagen der Hundehaltung. Wir sammeln allerdings im Laufe der Jahre einige Erfahrungen, die wir gerne auch den neuen Eigentümern unserer Welpen weitergeben, weil sie das ein oder andere Problem im Umgang mit dem Dandie erleichtern. Auf diese Seite haben wir Wissenswertes zum Thema aufgelistet. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit die ein oder andere Anregung und Information geben können.
Zubehör, Pflege und Sonstiges :
Korb: kein Weidenkorb, Dandies neigen (wie die meisten Hunde) dazu, ihre Schlafstätten zu benagen. Weidenkörbe werden mit Vorliebe zerlegt. Nachdem dieses Material stark und gerne spitzkantig bricht, bestehtdie Gefahr, dass es sich in Maul, Speiseröhre oder Magen festsetzt.
Autobox: Wir empfehlen, den Welpen bereits wenn er zu Ihnen nach Hause kommt an eine Hartschalenautobox zu gewöhnen. Bereits bei uns werden die Kleinen an eine solche Box gewöhnt und sie betrachten diese irgendwann auch als Zufluchtsort wo Sie im Regelfall auch in Ruhe gelassen werden. Die Box hat den weiteren Vorteil, dass Ihr kleiner neuer Hausbewohner mühelos gleich am ersten Abend dort, direkt neben Ihrem Bett übernachten kann. Meist ist so der Trennungsschmerz viel leichter zu überstehen und sowohl Ihrem Welpen als auch Ihnen selbst bleiben ein paar schlaflose Nächte erspart. Für die Fahrt mit dem Auto sollten Sie sowieso eine solche Autobox parat haben. Damit verlaufen meist auch längere Fahrten stressfrei und problemlos. Größe der Box: mindestens 45x60 cm.
Halsband und Leine: Kaufen Sie Ihrem Dandie ein ganz normales Halsband und eine dazu passende Leine. Lassen Sie sich nicht davon beeindrucken, wenn Ihr Hund Ihnen zun ächst einmal zu verstehen geben will, dass er dieses Halsband und die dazugehörige Leine nicht leiden kann indem er sich entweder gar nicht mehr bewegt oder in eine Richtung zieht, in die Sie absolut nicht wollen. Belohnen Sie Ihn aber keinesfalls noch damit, dass Sie ihm postwendend ein Geschirr kaufen. Dandies dürfen kein Geschirr tragen, da sich sonst die Rückenlinie des Hundes (siehe auch unter "Wissenswertes zur Rasse") verformen kann, abgesehen davon, dass auf Dauer auch innere Organe betroffen werden können. Gezerre an der Leine ist eine kleine Unart, die Sie Ihrem Tier unter Anwendung von ein paar Tips, die Sie in jedem guten Hundeerziehungsbuch finden, mühelos abgewöhnen können. Das sollte und muss auch bei einem "sturen Dandie" möglich sein.
Flexileinne: Die Verwendung einer Flexileine empfehlen wir für ausgewachsene Junghunde und erwachsene Tiere nicht. Mit einer solchen Leine haben Sie auch einen erwachsenen Dandie, der durchaus viel Kraft entwickeln kann, nicht vollständig im Griff. Lediglich im Welpen- und frühen Junghundalter kann eine Flexileine zu Lern- und Spielzwecken gute Dienste leisten.
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Fellpflege: Das Fell des Dandies besteht aus einer weichen feinen Unterwolle und einem darüberliegendem sehr festen, borstig strukturiertem Deckhaar, wie wir es vom ursprünglichen Rauhaardackel her kennen. Den Dandie möglichst täglich bürsten oder kämmen. Bitte nicht nur oberflächlich bürsten, sonst verflitzt die Unterwolle unter dem Deckhaar. Kämmen ist hier besser, der Kamm muss bis auf die Haut durchdringen. Hin und wieder (einmal im Monat) mit einem engen Trimmesser vorsichtig Rücken und Seitenflanken des Hundes durchziehen und so die Unterwolle ausdünnen.
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Trimming: Der Dandie muß in bestimmten Abschnitten nach Trimmanleitung getrimmt werden: Die Anzahl der Trimmungen pro Jahr ist abhängig von der Qualität des Fells und davon, wie Sie persönlich Ihren Hund sehen wollen. Wenn Sie gar beabsichtigen, Ihren Dandie auf Zuchtschauen auszustellen, dann werden schnell aus zwei Besuchen des Trimmstudios 4 oder auch 5. Ein allgemein gültiger Wert dürfte sich auf 2-3 Mal im Jahr einpendeln.
Trimmen wird in den Augen unerfahrener Hundekäufer meist noch als Schervorgang gesehen. Eine solche Schur ist bei einer Vielzahl von Hunden üblich und richtig. Trimmen bezeichnet etwas anderes. Hier wir das (meist überständige) Fell des Hundes mit einem so genannten Trimmmesser ausgedünnt, damit neues nachwachsendes Haar nachkommen kann. Damit wird sozusagen künstlich etwas erledigt, was bei Dandies früherer Generationen das dichte Gestrüpp in einer rauen Natur erledigt hat. Speziell in England wird noch heute bei einem Teil altgedienter Züchter das Fell der Dandies nahezu vollständig mit drei Fingern gezupft. Beide Vorgänge, das Handzupfen oder das Trimming mit dem Messer sind in ihrer Effizienz nahezu gleich. In beiden Fällen wird dem Hund natürlich kein Schmerz zugefügt. Unangenehm ist der Vorgang dem Dandie allerdings meist schon. Aber da muss er durch. Versäumnisse beim Timmen rächen sich oft sehr schnell. Es entstehen vor allem Fellprobleme und nicht selten auch Hauterkrankungen. Beachten Sie bitte auch unbedingt: Den Dandie niemals scheren lassen. Eine Schermaschine gehört niemals an einen Dandie. Die Schere wird nur an den Beinen, dem Kopf und (sparsam) am Bauch verwendet. Ansonsten müssen Sie mit Hautproblemen und Fellveränderungen rechnen.
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Belastung in den ersten Lebensmonaten: Der Dandie sollte im ersten halben Jahr keine Treppen steigen. Insbesondere das Herabsteigen geht auf die Gelenke, die beim Junghund noch nicht gefestigt sind. Dementsprechend sollten Sie auch berücksichtigen, dass der Dandie in den ersten Lebensmonaten noch nicht voll belastbar ist. Vermeiden Sie in dieser Zeit übermäßige Belastungen etwa indem Sie Ihren Hund bei Ihrem täglichen Jogging mitnehmen. Nach 6-8 Monaten sind solche Übungen kein Problem mehr.
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Vergessen Sie keinesfalls die 2. Impfung nach 12 Lebenswochen und danach jährlich. Beobachten Sie Ihren Hund unmittelbar nach der Impfung sorgfältig (vor allem in den ersten 2-3 Stunden). Es kommt zwar ausgesprochen selten vor, ausgeschlossen ist es aber nicht, dass das Tier auf die Impfung schwer allergisch reagiert und einen anaphylaktischen Schock erleidet. Ist das der Fall so ist sofortige dringende Behandlung beim Tierarzt erforderlich.
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Sie sollten stets eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Denken Sie hier weniger an kleinere Schäden die Ihr Hund anrichten kann, als vielmehr an die Möglichkeit, dass Ihr Tier auch einmal einen Verkehrsunfall oder ähnliches verursachen kann und die dabei anfallenden Schäden oftmals nicht mehr aus der "Portokasse" bezahlt werden können.
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Lassen Sie Ihren Dandie niemals zu fett werden. Der Standard sieht je nach Größe des Hundes ein Gewicht zwischen 8 und 12 Kilo vor. Dabei sollte es im Regelfall auch bleiben, es sei denn Sie haben ein besonders großes Exemplar erwischt. Besonders problematisch wäre eine Fettleibigkeit in den ersten Lebensmonaten, die möglicherweise verbunden mit besonderen Belastungen zu einer Gefahr für die ordnungsgemäße Entwicklung der Gelenke führen könnte.
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